Umstieg von Windows 10? Beim Betriebssystem gibt es 2026 vier Optionen
Im Oktober 2025 ist der Support für Windows 10 ausgelaufen. Die aktuellen Nutzerzahlen von Windows 10 sind folglich eingebrochen. Für Verbraucher stellt sich die Frage, ob sie auf Windows 11 wechseln oder es mit einem anderen Betriebssystem versuchen.
Nach wie vor ist das Betriebssystem aus dem Hause Microsoft der Marktführer. Aber auch einige Alternativen könnte das Jahr 2026 bereithalten. Wer punktet mit welchen Stärken?
Apple ist eine zweite Größe am Markt
Neben dem großen Platzhirsch Windows ist Apples macOS die zweite wichtige Marke. Dieses Betriebssystem läuft auf Apple-Geräten.
Der Nachteil besteht vor allem darin, dass diese Geräte deutlich teurer sind. Wer sich die Ausstattung leisten kann, hat einige Vorteile. Einer besteht darin, dass verschiedene Geräte wie iPhones, MacBook, Apple Watch und allerlei Apple Wearables über das Betriebssystem sehr gut im Apple-Universum vernetzt sind.
Zudem kann sich dieses Betriebssystem für Nutzer anbieten, die mit spezialisierter Designsoftware arbeiten möchten. In Bereichen wie diesen ist Apple erstklassig aufgestellt.
Windows 11 wird die nutzerfreundlichste Mainstreamlösung bleiben
Der gängige Weg dürfte die meisten Nutzer 2026 zu Windows 11 führen, falls sie dieses Betriebssystem nicht längst nutzen.
Als große Mainstream-Lösung bietet dieses Betriebssystem bei technischen Problemen und beim Support oftmals eine schnellere Lösung. Wer sich nicht ausführlich über Betriebssysteme informieren möchte oder keine Informatikkenntnisse hat, fährt gut, wenn er eine Lizenz für Windows 11 sucht.
Tatsache ist: Wer ein neues Gerät bei großen Handelsketten einkauft, erwirbt in vielen Fällen automatisch dieses Betriebssystem mit.
Die wichtigsten Vorteile von Windows 11:
- verlässliche und automatische Updates
- meistgenutztes Betriebssystem
- professionelle Reaktion auf Sicherheitslücken
- Antworten zu technischen Fragen leicht im Internet nachlesbar
Linux bietet diverse kostenfreie Open-Source-Betriebssysteme
Eine interessante Option kann der Wechsel weg von Windows und Apple sein. Das Open-Source-Projekt Linux bietet 2026 eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Am großen Angebot dürften vor allem zwei Varianten empfehlenswert sein:
- Linux Mint: Eine niedrigschwellige Option für Einsteiger, die sich am bekannten Windows orientiert.
- Debian oder BSD: Eher geeignet für fortgeschrittene Nutzer und Informatik-Enthusiasten.
Speziell für Gamer gibt es zudem SteamOS.
Cloudbasierte Betriebssysteme – günstig und funktionsbeschränkt
Neben diesen Varianten gibt es seit einiger Zeit noch eine vierte Säule: cloudbasierte Betriebssysteme.
Vereinfacht gesagt wird der Betrieb in dem Fall im Wesentlichen über einen Browser und virtuelle Cloud-Dienste gewährleistet.
Wer 2026 durch Elektrofachmärkte spaziert, findet auch dafür Optionen. Das Mittel der Wahl ist in dem Fall ChromeOS von Google.
Nachdem eine schnelle Internetverbindung mittlerweile zum Standard geworden ist, lässt sich diese Variante für den Hausgebrauch gut nutzen.
Was viele Verbraucher daran schätzen, ist der Kostenvorteil. Gegenüber dem Kauf der Betriebssysteme von Windows oder Apple fällt der Preis in dem Fall deutlich günstiger aus.
Allerdings sind die Ergänzungsmöglichkeiten durch Software eingeschränkt. Oft muss man sich auf gängige App-Varianten beschränken.